Wenn es um die Altersvorsorge geht ist die
Fondsgebundene Rentenversicherung oft ein Gesprächsthema. Sie kann als langfristiger Sparvertrag gesehen werden, bei dem bestimmte Teile der Beiträge in
Investmentfonds investiert werden.
Eine fondsgebundene Rentenversicherung ist ganz einfach eine
Rentenversicherung, die nicht in festverzinsliche Papiere, sondern eben in
Fonds investiert.
Aktienfonds können eine Rendite von über 8% p.a. vorweisen. Allerdings ist die Altersvorsorge mit Fonds gewissen Schwankungen unterlegen und dadurch mit einem Risiko verbunden. Daher sollten Sie zuerst Ihre persönliche Risikobereitschaft einschätzen lassen, am besten von einem professionellen Berater.
Sie können zwischen verschiedenen Fonds wählen und diese auch kombinieren. Wer das Risiko mag und vor allem hohe Renditen erzielen möchte, sollte in reine Aktienfonds investieren. Zu empfehlen ist eine Streuung von europäischen und weltweit investierenden Fonds. Wer es lieber weniger riskant mag, kann in Mischfonds oder Rentenfonds investieren.
Eine
fondsgebundene Rentenversicherung können Sie bei Banken, Versicherungsberatern oder im Internet abschließen. Die Laufzeiten begrenzen sich meist bis zum 60. oder 65. Lebensjahr, danach können Sie entscheiden, ob Sie alles mit einer Summe oder lieber monatlich als Rente ausgezahlt bekommen wollen.
Das Kapitalanlagerisiko liegt bei Ihnen. Sie entscheiden, wie Ihr Geld angelegt wird, welche Fonds gekauft werden, ob diese wieder verkauft oder andere Fondsanteile erworben werden sollen. Die fondsgebundene Rentenversicherung kennt keine garantierte Rentenhöhe, da diese erst bei Ablauf der Aufschubzeit, also am Ende des Sparvertrags, errechnet wird.