Es gibt viele verschiedene Arten der
Lebensversicherung, dazu zählen Kapitalversicherungen, private
Rentenversicherungen und bestimmte Zusatzversicherungen. Zu den Kapitalversicherungen gehört u. a. die
fondsgebundene Lebensversicherung.
Wie es der Name schon verrät, legt die
Versicherung einen Teil der Beiträge in
Aktien an, sprich Aktien- oder Rentenpapiere. Daher haben Sie größere Chancen als bei einer ganz klassischen Lebensversicherung, aber natürlich auch ein höheres Risiko, da der Aktienmarkt unvorhersehbaren Schwankungen unterlegen ist. Die fondsgebundene Lebensversicherung kommt zustande, wenn Sie zu Ihrer fondsgebunden Rentenversicherung zusätzlich einen Todesfallbaustein abschließen. Stirbt die versicherte Person werden, sofern vereinbart, die Todesfallleistung, die eingezahlten Beiträge oder das vorhandene Fondsguthaben ausgezahlt.
Wenn Sie sich und Ihre Lieben absichern und parallel am Aktienmarkt teilnehmen wollen, ist eine
fondsgebundene Lebensversicherung ideal. Sie müssen allerdings wachsam sein, denn bei einer fondsgebundenen Lebensversicherung können auf mehreren Ebenen Gebühren anfallen, da meist für die einzelnen Fonds extra Kosten hinzukommen. Jede Versicherung legt die Höhe der Gebühren individuell fest.
Ihre Vertragslaufzeiten können Sie selbst festlegen, empfehlenswert ist aber eine Laufzeit von mindestens 12 Monaten. Ihre Beiträge können Sie monatlich, viertel-, halbjährlich, jährlich oder als Einmalbetrag zahlen. Zur Zielgruppe einer fondsgebundenen Lebensversicherung galten lange vor allem vermögende Versicherungsnehmer, da ihre Sparerfreibeträge bereits ausgeschöpft sind und jüngere Versicherungsnehmer, weil das Anlagerisiko bei längeren Laufzeiten minimiert ist.
Eine
fondsgebundene Lebensversicherungen ist also sinnvoll für Sie, wenn Sie bereits für geringe Beträge in die Wertpapiermärkte investieren wollen , Ihnen eine Kombination aus Anlagen mit Todesfallschutz wichtig ist und Sie eine Anlage mit steuerfreier Auszahlung suchen.